Das Geheimnis ist die STILLE

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Ein menschliches Wesen ist ein Teil jenes Ganzen, das wir ‘Universum‘ nennen; ein Teil, der in Zeit und Raum beschränkt ist. Es erlebt sich, seine Gedanken und Gefühle als getrennt vom Rest – eine Art optische Täuschung des Bewusstseins.

Diese Täuschung ist für uns wie ein Gefängnis, welches uns auf unsere persönlichen Wünsche und die Zuwendung ein paar weniger, uns nahe stehender Menschen beschränkt. 

Unsere Aufgabe muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unser Mitgefühl auf alle Lebewesen und die ganze Schönheit der Natur ausdehnen. Niemand wird diese Aufgabe ganz erfüllen, aber allein das Streben danach ist in sich ein Teil der Befreiung und die Grundlage für innere Sicherheit.

Albert Einstein

DAS GEHEIMNIS IST DIE STILLE.

Die absolute Gedankenstille ist der Schlüssel, den du brauchst, um das Tor zu deinem wahren, unpersönlichen, unverletzbaren und unkonditionierbaren Sein aufzuschließen.

In diesem Bewusstseinszustand existiert keinerlei Wertung. Es gibt weder schlecht noch gut, richtig noch falsch, keine Beurteilungen, keine Verurteilungen. Alles ist einfach nur. Und dieses Gefühl entspricht dem Gefühl von vollkommener Freiheit und Glück. Hier bist du verbunden mit allem, was ist und du hast freien Zugang zu allem Wissen.

 

Vollkommene Freiheit & unbegrenzte Freude

Um diesen Zustand zu erleben, gibt es viele Möglichkeiten. Die effektivste und schnellste für mich ist die ‘Tor-Technik‘ von Dr. Frank Kinslow, aus seinem Buch ‚Quantenheilung‘. Innerhalb von Sekunden bist du ganz du ‚Selbst‘ und das ist immer und immer wieder ein unvergleichlich gutes, zutiefst beglückendes Erlebnis. Sein wahres Wesen zu erleben, das vollkommen frei von Ängsten, Sorgen und anerzogenen Konditionierungen ist, erscheint einem zunächst wie ein Wunder. Es ist kaum zu beschreiben und man muss es selbst erlebt haben, um zu wissen, wovon ich hier spreche.

Seit einigen Monaten arbeite ich intensiv mit Deepak Chopra ‚ ‘Die 7 geistigen Gesetze des Erfolges‘. Deepak nennt es nicht das Tor, sondern die Lücke (die Lücke zwischen den einzelnen Gedanken = STILLE). Dank dieser Arbeit ist es mir endlich gelungen, auch im Alltagsgeschehen, ohne mich erst an einen stillen Ort zu begeben und zu meditieren, in diesem reinen Bewusstseinszustand zu sein.

Tägliche Meditation, die stille Beobachtung deines Tuns oder längere, stille Aufenthalte in der Natur öffnen dir auch das Tor zu deinem reinen, unkonditionierten Selbst. Das dauert nur länger als bei der Dr. Kinslow Übung. Die Natur ist das perfekte Spiegelbild der reinen Lebensenergie. Wenn du hier inne hälst, aufhörst zu denken und nur nachspürst, wirst du früher oder später die Verbundenheit mit allem, den Tieren, den Pflanzen, den Steinen, dem Wasser und dem Wind fühlen. Vielleicht wirst du die Energieverbindungen auch sehen können.

Mir ist es ein paar Mal vergönnt gewesen und es ist unbeschreiblich: alles ist mit hell strahlendem Licht in verbunden. Nichts steht für sich alleine da. Alles ist Eins. Wenn du das versuchst, erwarte nichts, denn sobald du in Erwartung bist, bist du bereits raus aus der Stille und auf der Verstandesebene. Und hier kannst du die Energien nicht wahrnehmen.

Jeder muss für sich selbst herausfinden, was für ihn am besten ist. Oftmals ist eine Mischung ideal, denn so sind die Erfahrungen noch überraschender und vielfältiger.

Die Botschaft der Bäume

Als ich in Südfrankreich lebte, saß ich eines Abends mit einem Freund beim Essen zusammen und er erzählte mir, dass er früher Baumfäller gewesen sei und extrem gut verdient hätte, bevor er zum Weinbauer wurde. Ich fragte ihn, warum er aufgehört habe, Bäume zu fällen, wenn er so gut dabei verdient habe. Er druckste eine Weile herum und blickte mich prüfend an. Ich war erstaunt über sein Verhalten, denn er war ein sehr extrovertierter Mensch und hielt sich normalerweise mit seinen Gedanken und Meinungen nicht zurück. Ich schien den Test bestanden zu haben, denn plötzlich räusperte er sich und begann zu erzählen:

„Eines Tages war ich ganz alleine in einem abgelegenen Tal am arbeiten. Meine Kollegen waren in einem anderen Gebiet tätig und wie ich so in der Stille ganz versunken am abholzen war, geschah etwas vollkommen Unglaubliches! Plötzlich leuchtete der Baum vor mir in reinem Licht“, er schluckte und sah mich skeptisch an. Vielleicht erwartete er, dass ich jetzt lachte oder etwas Dämliches sagte. Aber ich nickte nur, denn ich hatte ja auch schon so etwas erlebt. Beruhigt fuhr er fort: „Ich bin dermaßen erschrocken, dass ich meine Axt fallen ließ. Ich konnte es einfach nicht fassen! Der Baum sah aus wie von innen mit unzähligen Hochleistungsstrahlern erleuchtet. Und trotzdem war es irgendwie anders. Das Licht strahlte weit über ihn hinaus. Gleichzeitig überkam mich ein tiefes Gefühl von Respekt und Ehrfurcht vor dem Leben. Ich wich einige Schritte zurück und als ich mich umsah, leuchteten alle Bäume, Gräser und Blumen im gleichen Licht.“ Er sah mich an und zuckte, mit einem verlegenen Lächeln auf den Lippen, mit seinen breiten Schultern. „Ich bin sofort zu meinem Chef gefahren und habe den Job gekündigt. Seit diesem Tag fälle ich keinen lebenden Baum mehr.“

 

Einen Tag lang nichts zu bewerten

nichts zu be- oder verurteilen und alles einfach so anzunehmen, wie es gerade ist, ist ebenso eine verblüffend gute Technik von Deepak Chopra, um zu erkennen, wer man in Wahrheit ist. Wenn man das eine Zeit durchhält, wird einem gewahr, dass man direkt im reinen ‚Selbst-Bewusstsein‘ ist.  Der Tag wird zu einem Fluß, indem alles mühelos dahingleitet und gelingt. Niemand kann einen verletzen oder irritieren – man ist einfach nur bedingungslose Freude. Prentice Mulford nennt diesen Zustand auch ‚The Serene Mood‘ (siehe auch Der Stein der Weisen in meinem Blog). Allerdings ist diese Übung nicht gerade einfach, meiner Erfahrung nach.

Der Mensch ist von Natur aus bequem. Ich auch und dennoch ist es der pure Wahnsinn, deine Gesundheit, dein Leben und deine Lebensqualität anderen Menschen zu übergeben.

Wir alle haben die Macht, uns selbst zu heilen. Nur dafür braucht es ein neues oder anderes Bewusstsein. Und um sich einer Sache wirklich bewusst zu werden, bedarf es der Erfolge. Um Erfolge zu haben bedarf es der Übung, der Beharrlichkeit, der Willenskraft und der Entscheidung.

 

Wir sollten nicht so tun, als ob wir die Welt nur mit dem Intellekt begreifen; wir verstehen genauso durch Fühlen. Deshalb ist ein intellektuelles Urteil aller bestens die halbe Wahrheit und muss, sofern es ehrlich ist, auch seine eigene Unzulänglichkeit verstehen.

Albert Einstein

 

About Heidi

2004 Abschluss zur Dipl. Lebensberaterin bei Kurt Tepperwein an der Akademie der Geistigen Wissenschaften 2008 Buchveröffentlichung mit Prof. Peseschkian, Gründer der Positiven Psychologie, 'Glaube an Gott und binde dein Kamel fest' 2010 Artikelveröffentlichung in dem Buch 'Heilsame Wege - Plötzlich Krebs' von Anette Krahnke-Höner 2014 Self-Coaching-Studium bei Bodo Deletz an der Bodo-Deletz-Akademie

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