Der Mensch denkt – Gott lenkt
Face your fears and live your dreams

‚Ob Sie denken, dass Sie können, oder ob Sie denken, dass Sie nicht können – es ist beides richtig.‘ (Henry Ford)

Wir sind alle geprägte Wesen. Bereits im Mutterleib werden wir mit Eindrücken geprägt und besonders in den ersten 3-5 Jahren nehmen wir diese Prägungen, auch Konditionierungen genannt, ganz urteilsfrei in uns auf. Das bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Denken unser ganzes Leben hindurch.
Wenn wir da nicht bewusst hinschauen, leben wir den größten Teil unseres Lebens wie fremdgesteuert, wie Kopien unserer Eltern oder der Person, die am meisten Einfluss auf uns hatte.

Ich wollte als Kind zum Beispiel unbedingt Rennfahrerin werden. Mein Vater entwickelte Motoren und fuhr sie dann natürlich auch Probe. Ich war sehr oft dabei und es konnte mir nie schnell genug sein. 200, 250 Kilometer und schneller. Auch auf der Landstraße und in der Stadt fuhr er mehr als zügig und wenn manchmal meine Mutter dabei war, gab es permanent Streit, da sie für solche Touren nicht gemacht war. Sie hatte ständig Angst, dass wir wegen des schnellen Tempos einen Unfall hätten oder das wir von der Polizei angehalten oder an einer Ampel geblitzt würden usw.
Stets lachte mein Vater darüber. Ich höre noch heute, wie er im Brustton vollster Überzeugung immer wieder sagte: „Mir passiert nichts und ich werde auch nicht geblitzt.“ Und das war auch sein Leben lang so.

Das hat mir sehr imponiert und ohne es zu ahnen habe ich diese Überzeugung übernommen. Ich rase nicht, aber ich bin auch nicht immer genau im Tempolimit. Und egal wo ich bin, bevor ein Blitzer kommt, werde ich immer, entweder von einem entgegen kommenden Fahrzeug, ‚zufällig‘ im Radio oder letztens sogar von einer Freundin per whats app, gewarnt oder es passiert irgend etwas, dass mich dazu veranlasst, langsam fahren zu müssen.

Genau so wenig komme ich in eine Verkehrskontrolle, bzw. ich werde immer durch gewinkt. Außer einmal, aber das war so eine grandiose Geschichte, das erzähle ich ein andermal. Jedenfalls funktioniert diese Konditionierung seit 37 Jahren tadellos.

Meine Mutter hingegen – das könnt Ihr Euch wahrscheinlich schon denken – fuhr immer super akkurat und wenn ihr wirklich ein Mal ein Missgeschick  passierte, wurde sie sofort geblitzt oder angehalten. Und dann sagte sie: „Ich habe es doch gewusst!“

Wir alle haben diese unbewussten Programme in uns, auf die wir fokussiert sind, ohne weiter darüber nachzudenken. Aber da wir darauf fixiert sind, erschafft unsere geistige Seite, unser reines Bewusstsein, genau diese Effekte im Außen, d. h. in unserer Welt.
Wie schon im ersten Blog dieser Reihe beschrieben, sind wir permanente Mit-Schöpfer, ob wir wollen oder nicht. Das liegt in der Natur des Menschen, da haben wir keine Wahl. Aber wir haben immer die Wahl, hinzuschauen und etwas zu ändern, das bedeutet, in die Eigenverantwortung und somit in die Eigenmacht zugehen.

Aus diesem Grund ist es wirklich sehr empfehlenswert, einmal genau wahrzunehmen, welche Konditionierungen zu einem passen und man sich gut damit fühlt und für welche es Zeit wäre, diese abzulegen.

Hier kann ich die Bodo-Deletz-Akademie, an der ich selbst gerade aktiv teilnehme, jedem empfehlen. Denn hier lernt man auf brillante Weise, seine Konditionierungen aufzulösen und als der Mensch zu leben, der man in Wahrheit ist.

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