Meine Heilerfolge –
Krebs – Selbstheilung in einer neuen Dimension

Nicht die Dinge selbst beeunruhigen den Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen.

Èpiktet (50 – 140 n. Chr., stoischer Philosoph)

Krebs – und was nun?

Also, das Werkzeug zur Selbstheilung hatte ich. Aber wie sollte ich nun vorgehen? Mir war klar, dass das Experiment tödlich enden konnte. Die Ärzte taten alles, um mir entsprechend Angst einzujagen, sobald ich die von ihnen vorgegebenen Wege verlassen wollte.

Aber ich ließ mich davon nicht beirren, denn ich wusste ja aus langjährigen Erfahrungen, wie falsch die Diagnosen und die vorgeschlagenen Therapien sein können.

Eine Chemotherapie oder andere giftige Substanzen kamen für mich keinesfalls in Frage. Denn mein armer Körper war schon angeschlagen genug. Ich wollte ihm Gutes tun und ihn heilen und nicht noch mehr vergiften.

 

Intuition

So horchte ich in mich hinein und ließ mich von meiner Intuition (siehe auch Kurt Tepperwein, Intuition) führen. Ich begann, alles, was ich über die Ursachen von Krebs und außergewöhnlichen Heilerfolgen finden konnte, zu lesen. Leider gab es damals noch kein Internet und alle Informationsquellen waren Bücher, Artikel aus Zeitungen und wissenschaftlichen Zeitschriften. Ich stieß auf sehr interessante Bücher, die es aber leider ausschließlich in den USA gab. Trotzdem fand ich schnell einige Artikel, die, aus lang angelegten Krebs-Studien, den ursächlichen Zusammenhang von unterdrücktem Frust und Verdruss nachwiesen. Über 80 % der Probanden hatten in ihrer Kindheit unter Misshandlungen zu leiden. Entweder seelischen oder körperlichen. Nun, da konnte ich mich anschließen. Ergo schien Krankheit etwas mit Emotionen zu tun zu haben. Für mich passte dieses Bild von einem nagenden Krebs im Körper zu nagenden bewussten und unbewussten Gefühlen. Das war wie ein Gleichnis für mich.

Darüber hinaus beeindruckten mich die Berichte von Menschen, die an Krebs erkrankt waren mit der Diagnose: keine Überlebenschance mehr und die trotzdem heilten. Eines hatten sie alle gemeinsam: Sie änderten ihr Leben und ihre Gewohnheiten von Grund auf. Das war wirklich spannend und schien doch zu bestätigen, dass diese Krankheit direkt mit unseren Emotionen etwas zu tun hatte.

 

Meine Heilung mit Louise

Dann stieß ich auf Louise L. Hay, die auch an Krebs erkrankt war, sich selbst heilte und dadurch über sich hinauswuchs. Das war mein Schlüsselerlebnis. Mit ihr bzw. ihrem Buch ‘Gesundheit für Körper und Seele‘ arbeitete ich fünf Jahre lang. Es ist sehr effektiv, sich auch das Hörbuch zu besorgen. Denn das Erstaunliche ist, je mehr man an sich arbeitet, desto mehr entdeckt man wieder ‚Neues‘. Es hat mich immer wieder überrascht, wenn ich erneut das Buch – nach einigen Übungen –  zur Hand nahm und ein Kapitel las, dass ich vollkommen neue Informationen entdeckte, die mir vorher nicht klar oder bewusst waren: Meditationen für Körper & Seele und ‚Gesundheit für Körper und Seele‘. 

Ich wurde mir der unmittelbaren Zusammenarbeit zwischen Körper, Geist und Seele bewusst. Und je mehr ich daran arbeitete, desto klarer erkannte ich, dass ich Eigenverantwortlich für meine Krankheiten bin. Das erschreckte mich zuerst sehr. Aber dann erkannte ich, dass daraus allerdings auch meine Eigenmacht resultierte. Denn logischerweise: Wenn ich für meine Krankheiten verantwortlich bin, bin ich auch für meine Heilung verantwortlich. Das wiederum bedeutet: Ich bin frei und unabhängig von anderen und kann selbst über meine Heilung bestimmen: Ich bin eigenmächtig. Eigentlich war das die Erkenntnis, die ich bereits bei meinen Hüftoperationen intuitiv erfasst hatte: Ich bin der Bestimmer über meinen Körper.

 

Ich bin der Bestimmer über meinen Körper.

Da sich die Resultate der amerikanischen Studien und die Ausführungen von Louise L. Hay für mich stimmig anfühlten, begann ich mit der Vergebungsarbeit, der reinen Liebe und der Selbstliebe. Das erschien mir am sinnvollsten. Denn wenn wirklich dieser unterdrückte Frust, dieser Schmerz und das Gefühl, Opfer zu sein und nicht geliebt zu werden Schuld an meinem Krebs hatten, dann wollte ich zuerst hier aufräumen. Aus diesem aktiven Tun sprießte ganz unerwartet ein neues Bewusstsein hervor – wie Pflanzen in der Wüste.

‚Erst wenn das Samenkorn nicht mehr daran festhält, zu bleiben, was es ist,
kann es werden was es sein soll: eine Pflanze!‘

Kurt Tepperwein

Lichtpower statt Angst

Ich lernte zu meditieren – was mir am Anfang ganz furchtbar schwer fiel – denn aus mir unerfindlichen Gründen, hatte ich ziemlich große Angst vor der Stille. Nachdem ich mich aber mit Atemtechnik ausgetrickst hatte (da konnte mein Verstand nicht zwischenschalten, denn er musste ja zählen) und dann mit einer 3-Minütigen Meditation begann, war ich innerhalb kürzester Zeit oftmals bei einer Stunde und mehr, ohne es zu bemerken. Das war ganz erstaunlich, denn ich hatte das Gefühl, es wären nur einige Minuten gewesen. Bei diesen Meditationen füllte ich intuitiv meinen Körper mit heilender Lichtenergie. Das dehnte sich auch immer mehr über den Tag aus. Ich ließ alle meine Körperzellen permanent im Licht baden. Und sie dankten es mir mit wunderbar guten Gefühlen und Heilung.

Aus meinen vorherigen, an Wunder grenzende, Heilerfahrungen mit der Lichtenergie war ich unerschütterlich von der Effektivität dieser Arbeit überzeugt. Es ist ganz erstaunlich, wie stark man es fühlt, wenn man seine Zellen mit Lichternergie auffüllt! Der gesamte Körper wird richtig warm und weit. Ganz besonders intensiv spürt man das in den Regionen, wo Heilung nötig ist. Nach vielen, vielen Heilmeditationen konnte ich sogar meine Körperzellen und ihren Zustand wahrnehmen. Und es ist vollkommen gleichgültig, wie kaputt, dunkel und eingeschrumpelt sie aussehen: sobald ich sie gezielt mit allheilendem Licht auffülle beginnen sie augenblicklich zu heilen. Sie werden immer heller und heller und dehnen sich aus – so als ob man lange unter Wasser gewesen wäre und endlich wieder atmen kann. Dann sieht man, wie die vorher – wie ausgetrocknet – harten, verschrumpelten Zellen wieder elastisch werden und ihre vorherige, gesunde Form annehmen. Wahrscheinlich können das nicht viele Menschen sehen, aber fühlen kann es jedoch jeder!

Meine ganze AUFMERKSAMKEIT war ausschließlich auf HEILSEIN gerichtet. Mein ganzes Tun, Denken und Handeln war auf HEILSEIN fixiert. Ich ließ mich von nichts und niemanden beirren und folgte diesem Weg beharrlich.

Und genau das ist der Grund, warum viele Menschen nicht heilen: Sie haben ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Krankheit fixiert! Sie sind gegen die Krankheit, sie sind sauer oder wütend auf ihren Körper und somit in einer Opferhaltung und ständig in der Angst. Das schädigt und schwächt den Körper ständig noch mehr und gibt der Krankheit Kraft. Denn jeder Gedanke löst eine chemische Reaktion in jeder Körperzelle aus.

Beispiel: Wenn du zu viele ’saure Gedanken‘ denkst, wird dein Körper systematisch übersäuert – das ist nachmessbar! Das kann bis zur Knochenauflösung gehen. Wenn du dich dann auch noch hauptsächlich mit säurehaltigen Lebensmitteln ernährst, dann kannst du dir ja ausmalen, wohin das führt.

Ergo kannst du dir vorstellen, wie das bei einem todkranken Menschen aussieht, wenn der seinem Körper ständig negative Energien gibt, anstelle von heilenden, kraftvollen und liebevollen…

Wenn du an dieser Tatsache zweifelst, brauchst du nur den simplen Test machen: Verziehe nacheinander deine Lippen nach unten, mache sie schmal und spitz, ziehe sie zu einem Lächeln ganz breit und schaue, wie es sich jeweils in deinem Körper anfühlt. Er gibt dir jedes Mal ein deutliches Resonanzgefühl. Das passiert schon, wenn du nur deine Lippenform änderst. Was passiert also im Körper, wenn du ihn mit ganz bestimmten Gedanken und Gefühlen fütterst? Probiere es aus – du wirst erstaunt sein!

Des Weiteren überlegte ich mir ernsthaft, was mein größter Wunsch im Leben ist. Denn falls ich mit meinem Selbstheilungsprojekt falsch lag, würde ich vielleicht nicht mehr lange leben. Mit der Klinge am Hals betrachtet man das Leben nicht mehr so alltäglich wie vormals und die Prioritäten verändern sich rasant. Ich war nicht in Panik, aber realistisch. Ich musste in diesem Stadium mit allem rechnen. Also wollte ich mir meinen Lebenstraum erfüllen, falls die Zeit dazu reichte. Augenblicklich tauchte Südfrankreich vor meinem inneren Auge auf. Das war wirklich ein Lebenstraum seit meinem 10. Lebensjahr. Das war ein Ort wo ich mich zum ersten Mal im Leben ‘zu Hause‘ und glücklich gefühlt hatte. So ging ich dieses Projekt auch noch an.

 

Mit Louise L. Hay, Prentice Mulford, Dr. Joseph Murphy ‚Die Macht Ihres Unterbewusstseins‘  und noch einigen anderen lernte ich, über den ‘angelernten Tellerrand‘ zu blicken und entdeckte eine neue Welt. Bald erkannte ich, dass das Lesen alleine  beim Heilen nicht weiter hilft. Man muss die Dinge auch tun. Nur daraus entstehen neue Erfahrungen.

 

Und aus neuen Erfahrungen wächst ein neues und umfassenderes Bewusstsein.

 

Nachdem der Krebs tatsächlich geheilt und bis heute (über 20 Jahre) nicht wieder gekehrt ist, ohne irgendetwas einzunehmen und ausschließlich mit der Korrektur der inneren Energien, der bewussten und unbewussten Programme und der daraus resultierenden Emotionen, wollte ich unbedingt wissen, warum hat das nun eigentlich funktioniert?

Da ich zu 50 % ein Verstandesmensch bin und zu 50% ein emotionaler, braucht mein Verstand ständig nachvollziehbares Wissen. Obwohl ich in meinem Leben bereits so viele ‘Wunder‘ und ‘Wunderheilungen‘ erlebt habe, ist mein Verstand immer noch sehr hartnäckig und will ständig ‘wissenschaftliche Beweise‘ haben. Nach einigem Suchen fand ich genau das Richtige für mich: die Internationale Akademie der Wissenschaften von Kurt Tepperwein, der ein Koryphäe auf diesem Gebiet ist. Ich schrieb mich an der Akademie zu einer Ausbildung zur Dipl. Lebensberaterin ein und schloss drei Jahre später das Studium erfolgreich ab.

Dieses viele neue Wissen war so spannend und anregend für mich, so dass ich gleichzeitig mit etlichen Studien und Experimenten anfing und bis heute ständig Neues entdecke.

Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.

Goethe

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